Fotos: Line Bogedain und Migel Hoffmann
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Leibniz liest lettische Literatur

Bereits zum zweiten Mal durften wir im Rahmen der Leipziger Buchmesse eine Lesung mit einem lettischen Bestsellerautoren erleben. Am Freitag, 19.03.2026 las der Schauspieler und Autor Andris Kalnozols aus seinem 2020 erschienenen Roman "Kalender".
Die anwesenden Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen schauten anfangs noch etwas skeptisch, besonders weil das erste Kapitel vom Autor auf Lettisch gelesen wurde. Schnell ließen sie sich jedoch vom anschließend auf Deutsch gelesenen Text begeistern.
Nachdem alle ein Stück in die Welt des Protagonisten Oskars eintauchen konnten, durften die Zehntklässler ihre Fragen loswerden. Diese drehten sich hauptsächlich darum, ob es die Hauptfigur wirklich gibt bzw. wer den Autor zu diesem Roman inspirierte. Mit viel Geduld, Humor und Lockerheit stellte sich Andris Kalnozols den Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Wir danken dem Lettischen Literaturverband und der Buchmesse für die Möglichkeit, diese gelungene Lesung an unserer Schule durchzuführen.
Wer mehr zum Roman "Kalender" erfahren möchte, findet hier den...
...Klappentext
Oskars, der stille Held dieses Romans, ist ein wenig eigenartig. Oft folgen seine Gedankengänge einer naiven, kindlichen Logik; gleichzeitig verfügt er über ein außergewöhnlich gutes Gedächtnis: Sämtliche Namenstage kennt er auswendig. Deshalb wird er "Kalender" genannt. Im Buch erzählt der Protagonist Tag für Tag von den Ereignissen seines Lebens. Dank seiner eigenwilligen Sicht auf die Dinge gewinnt Oskars einen besonderen Zugang zu Kindern, Alten und AußenseiterInnen. Im Laufe eines Kalenderjahres entwickelt sich der autistisch wirkende, jung gebliebene Mann zum Mittelpunkt eines skurrilen Freundeskreises - und es gelingt ihm, seine besondere Weltsicht langsam in Worte zu fassen und seinen eigenen Weg zu gehen.
Daniela Pörtzel
Fachleiterin für Sprachen und Deutsch









